Hir­ten zie­hen mit Vieh­her­den über Glet­scher. Manch­mal stür­zen sie in Glet­scher­spal­ten, die Hir­ten eben­so wie das Vieh. Neben­an füh­ren Säu­mer ihre Pfer­de über die Päs­se, jeweils 12 Ross aufs Mal, alle bepackt mit Fäs­sern voll ita­lie­ni­schem Wein. Hier schmug­geln Leu­te erst Tabak und Kaf­fee durchs Gebir­ge, dann Auto­rei­fen, Sonn­tags­schu­he und Gram­mo­pho­ne. Und dort klet­tern sie auf Berggipfel.

War­um erschei­nen all die Men­schen in den Alpen? War­um blei­ben sie nicht zu Hau­se in den Niederungen?

Wort­wert forscht nach, aus wel­chen Grün­den Men­schen in den Ber­gen erschei­nen, was sie antreibt und was sie über­haupt tun. In prä­his­to­ri­scher, mit­tel­al­ter­li­cher und tou­ris­ti­scher Zeit.

Wort­wert ver­leiht der alpi­nen Kul­tur­ge­schich­te eine neue Prä­senz im tou­ris­ti­schen Den­ken und im Bewusst­sein von Orga­ni­sa­tio­nen und Behörden.

Wort­wert macht die alpi­ne Kul­tur­ge­schich­te in Zeit­schrif­ten erleb­bar; etwa im Maga­zin «Geo», in der «Davo­ser Revue» oder im «Piz Maga­zin». Ziel ist immer eine Schär­fung des Bewusst­seins für das Exis­ten­zi­el­le, für mensch­li­che Beweggründe.

Wort­wert hat im Ver­lau­fe von 15 Jah­ren vie­le Wege durch alpi­ne Räu­me und Zei­ten zurückgelegt.

  • Wort­wert hat nach­ge­zeich­net, wann und wie die ers­ten Men­schen in den Ber­gen erschie­nen sind. Etwa im Rah­men des inter­dis­zi­pli­nä­ren und län­der­über­grei­fen­den For­schungs­pro­jek­tes «Sil­vret­ta His­to­ri­ca» oder im Auf­trag des Archäo­lo­gi­schen Diens­tes Grau­bün­den.
  • Wort­wert hat nach­ge­forscht, wie der Aus­tausch von Waren und Wis­sen über die Alpen hin­weg im Mit­tel­al­ter funk­tio­niert hat. Dar­aus resul­tier­ten etwa Kul­tur­füh­rer über Päs­se wie den San Ber­nar­di­no und den Splü­gen oder die Ein­rich­tung per­ma­nen­ter Aus­stel­lungs­räu­me in der Via­ma­la-Schlucht.
  • Wort­wert hat auf­ge­schlüs­selt, wie die heu­ti­ge Muse­ums­land­schaft Grau­bün­den aus­sieht und wor­in ihre Poten­zia­le lie­gen. Der umfas­sen­de Bericht «die Muse­um­s­to­po­lo­gie Grau­bün­den» wur­de im Auf­trag des Amts für Kul­tur Grau­bün­den erstellt. Dar­aus resul­tier­ten das Taschen­buch und die Web­site «die Muse­en Graubündens».
  • Wort­wert hat nach­ge­zeich­net, wel­che Bahn­pro­jek­te im 19. Jahr­hun­dert für den alpi­nen Raum geplant wur­den. Dar­aus resul­tier­te etwa der Film und die Aus­stel­lung «Bahn­fie­ber» (Stadt­ga­le­rie Chur, 2006).
  • Wort­wert hat im Auf­trag der Rhä­ti­schen Bahn den offi­zi­el­len Rei­se­füh­rer durchs UNESCO-Welt­erbe «Rhä­ti­sche Bahn in der Land­schaft Albula/​Bernina» ver­fasst und an den dezen­tra­len Aus­stel­lun­gen zur Auf­nah­me der Bahn­li­ni­en ins Welt­erbe mitgewirkt.
  • Wort­wert zeich­net für die seit 1925 erschei­nen­de Kul­tur­zeit­schrift «Davo­ser Revue» ver­ant­wort­lich. Die Aus­ga­ben wid­men sich  The­men wie «der Gip­fel – Geschich­ten vom Berg»,  «Sam­meln – Lust, Last, Lei­den­schaft» oder auch den Frau­en in der Geschich­te und der Gegenwart.

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